Weitermachen. Walk & Talk mit Ida hat 1/2 Geburtstag :-)
Shownotes
Spaziergang 50: Weitermachen. Walk & Talk mit Ida hat 1/2 Geburtstag :-)
Hallo und herzlich willkommen bei dieser runden sozusagen Geburtstagsfolge von Walk & Talk mit Ida. Schön, dass du wieder mit dabei bist. Geburtstag, weil wir sind auf der Halbzeit von dem, was ich mir mal vorgenommen habe, mit Walk & Talk mit Ida auf jeden Fall zu schaffen von unseren Spaziergängen. Ich hatte den Plan, 100 Podcasts, 100 Folgen in 100 Tagen zu machen.
Und heute geht es ein bisschen um den Podcast. Ich habe dir aber auch ein Infoteil mitgebracht, nämlich die Frage, wie macht man denn so ein Recap am besten, wenn man sich ein kleines Projekt vorgenommen hat, so wie ich mit meinem Podcast hier. Ich habe das Buch Tiny Experiments gelesen. Den Link dazu bekommst du natürlich wieder in den Shownotes. Paulchen futtert hier neben mir Gras.
Falls du ihn futtern hörst, dann spielt mein Hund gerade ein bisschen Kuh. Das macht er gerne. Aus irgendeinem Grund liebt er Gras. Aber Tiny Experiments hatte ich dir schon mal vorgestellt in einer anderen Folge. Du bekommst es wieder in den Shownotes, wie gesagt. Und in diesem Buch geht es ganz viel darum, einfach mal was auszuprobieren. Statt groß zu planen und ewig viel Zeit und Geld zu investieren, einfach mal machen.
Einfach mal ausprobieren, mal gucken, wie es funktioniert. Und genau das habe ich dadurch als Inspiration auch endlich gemacht mit meinem Podcast, den ich fast schon jahrelang geplant hatte und nie dazu gekommen bin. Und mit der Inspiration hat es dann geklappt. Und sie beschreibt in dem Buch eine Methode, wie man ganz pragmatisch solche kleinen Experimente oder auch größere Experimente, immer dann, wenn du dir eine Challenge stellst, wie man das dann auch sinnvoll bewertet, sowohl zum Beispiel nach einem Viertel der Zeit als auch nach der Hälfte der Zeit und so weiter und erst recht, wenn man diese Challenge gemacht hat, fertig ist und sich überlegt, ob man das Ganze weitermachen soll.
Die Methode ist mega simpel und es geht einfach darum festzustellen, möchte ich das Ganze weitermachen? Möchte ich jetzt nochmal in 50 Folgen weitermachen? Hat mir das denn überhaupt Spaß gemacht? Hat mir das was selber gebracht? Oder möchte ich das Ganze aufhören, wäre das vielleicht die letzte Folge von Walk & Talk mit Ida, oder möchte ich etwas verändern.
Diese drei Möglichkeiten hat man. Und das ist eigentlich total simpel, finde ich. Und ich habe mir jetzt in den letzten Wochen schon angewöhnt, mehr Dinge auf diese Weise zu beurteilen. Und es hat mir unglaublich geholfen, weil es eben gerade so simpel ist. Deshalb mache ich das jetzt gerade mal hier mit dem Podcast und vielleicht gibt dir das auch eine Inspiration, das bei einigen deiner Sachen, die du so an Experimenten im Leben machst oder auch anderen Dingen, anzuwenden. Ich glaube, man kann das für so ziemlich alles anwenden.
Die erste Frage wäre: Continuum. Möchte ich das weitermachen? Auf jeden Fall. Ich habe gemerkt, ich war die letzte Woche im Urlaub und ich hatte sogar meine Podcast-Sachen mitgenommen. Ich hatte nur tatsächlich wenig Zeit, weil ich nämlich auf die Schwäbische Alb gefahren bin, um dort mich in der Urzeit, in der Steinzeit, umzuschauen. Ich habe mir Höhlen angeschaut und Museen und war da ganz glücklich, dass mein Sohn mich hier begleitet hat.
Ich hatte viel weniger Zeit als gedacht und dadurch kam in den ersten Tagen keine Podcast-Folge zustande. Und danach habe ich es tatsächlich geschafft, meine Podcast-Sachen da, wo ich übernachtet habe, zu vergessen. Oder sie zumindest nicht zurückzufinden, weil ich sie ganz enthusiastisch mitgenommen habe an dem Tag, als wir nach Ulm gefahren sind.
Auf jeden Fall musste ich mir jetzt neue Podcast-Sachen bestellen hier von meinen mobilen Podcast-Sachen. Und ich habe gemerkt, dass es mir das wert ist. Ich hätte einfach aufhören können und sagen, okay, schön gewesen. Aber nee, das ist es mir auf jeden Fall wert. Und deshalb habe ich jetzt neue Podcast-Sachen.
Die funktionieren auch. Und das ist auf jeden Fall schon mal grundsätzlich ein Continuum. Und damit kommen wir auch zum zweiten, nämlich dem Quit-Signal. Nein, es ist auf gar keinen Fall ein Quit. Ich werde das weitermachen. Und diese zwei Sachen sind simpel.
Und dann kommt die Frage, ob ich da noch was dran verändern möchte. Pivot oder Change oder wie auch immer du das nennen möchtest. Oder einfach Veränderung. Und ich habe gemerkt, gerade in den letzten Wochen, dass es mir manchmal einfach so im Alltag schwerfällt. Habe ich, glaube ich, letzte Woche Samstag auch schon ein bisschen drüber erzählt. Um es wirklich jeden Tag zu machen. Und ich habe noch keine so richtig gute Lösung gefunden dafür, muss ich sagen. Das ist was, was ich in den nächsten Wochen ausprobieren werde. Ich werde wieder probieren, es jeden Tag zu machen.
Weil eigentlich ist es das, was ich machen will. Und was mir auch echt Spaß gemacht hat. Und ich habe mehr als genug Themen. Und bin selber total inspiriert von den Büchern, die ich die letzten Tage gehört habe und auch von dem, was ich auf der Schwäbischen Alb erlebt habe. Und mich hat das Thema Altsteinzeit natürlich mal wieder total gepackt. Und deshalb werde ich, habe ich mir überlegt auch – da fliegen Gänse vorbei, müssen, glaube ich, welche sein – ein riesiger Schwarm Gänse, der hierüber fliegt. Hörst du sie?
Ach, fantastisch. Ein riesiges V am Himmel. Es wird Herbst. Mal gucken, wenn die jetzt näher kommen, vielleicht sehe ich, was es für welche sind. Wenn es überhaupt Gänse sind, aber ich wüsste jetzt nichts anderes. Ach, wie schön.
Jahreszeiten ändern sich und ich werde versuchen, meinen Podcast, um zurück aufs Thema zu kommen, eigentlich genauso weitermachen, wie ich am Anfang geplant hatte. Und ich gebe mir dafür zwei Wochen. Ich schaue mal, wie es in den nächsten zwei Wochen läuft und mache in zwei Wochen nochmal die Überlegung: Continue, Quit oder Change. Und dann überlege ich mir, wenn es wieder immer mal wieder Tage gibt, an denen es ausfällt, ob ich zum Beispiel nur drei Folgen pro Woche mache oder vier oder was ich dann denke, was funktioniert. Und mir da dann auch irgendwas überlege, sodass du dich ein bisschen darauf verlassen kannst, wann wir zusammen spazieren gehen.
Ein ganz einfaches Muster, wenn man anfängt, etwas zu tun, das über mehrere Tage tut und einfach mal so eine kleine Recap für sich macht. Immer mit der Frage, hat mir jetzt alles gefallen, mache ich einfach ganz genau so weiter? Möchte ich das Ganze stoppen, hat mir das nichts gebracht oder wenig gebracht? Habe ich mich dabei vielleicht unwohl gefühlt? Oder eben, möchte ich daran etwas verändern? Ist das grundsätzlich schon das, was ich machen will, aber ich habe in diesen Tagen, in diesen Wochen, je nachdem, wie lange du das machst, einfach gelernt, dass manche Dinge besser funktionieren als andere und ich möchte meine Challenge anpassen.
Damit kommen wir zur Frage des Tages, nämlich wie merkst du bei dir selber, dass etwas für dich nicht ganz stimmt? Wann ist was unstimmig? Und wie merkst du das in dir? Und dann vielleicht noch auch die Frage, was tust du dann damit? Man kann einfach sagen, ich ignoriere das oder ich verdränge das oder man kann damit was machen, vielleicht auch sogar objektiv offen mit umgehen.
Das wäre dann auch so genau dieser Prozess, den ich dir jetzt beschrieben habe, zum Beispiel. Lass dir das doch mal durch den Kopf gehen, wenn du Lust hast. Wie merkst du an dir selber, dass irgendwas ein bisschen unstimmig ist und wie gehst du dann damit um?
Und damit sage ich wie immer bis morgen, denn ich hoffe jedes Mal, dass ich auch tatsächlich am nächsten Tag dazu komme, den Podcast aufzunehmen und will das auch überhaupt nicht ändern. Deshalb wünsche ich dir noch einen wunderschönen Nachmittag und Abend in diesem Herbsttag.
Bis morgen
Literatur:
Le Cunff, A.-L. (2025). Tiny experiments: How to live freely in a goal-obsessed world. Avery/Penguin Random House
Disclaimer:
Dieser Podcast ist ein virtueller Spaziergang und dient ausschließlich der Information und Inspiration. Die Inhalte stellen keine Psychotherapie, kein Coaching und keine professionelle Beratung dar und ersetzen diese auch nicht.
Alle hier formulierten Aussagen sind wissenschaftlich recherchiert. Die entsprechenden Referenzen und Quellen findest du im Anhang der Show Notes zu dieser Folge.
Ich übernehme keine Verantwortung für die Richtigkeit der wissenschaftlichen Aussagen oder deren Anwendung. Die Inhalte dieses Podcasts sind nicht als Anleitung zu verstehen, etwas Bestimmtes zu tun, sondern dienen rein der Inspiration und Anregung zum Nachdenken.
Bei gesundheitlichen oder psychischen Problemen wende dich bitte an entsprechende Fachkräfte oder Beratungsstellen.
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